
Beatrix beim Steam Next Fest: Überarbeitete Demo des italienischen Tarot-Roguelites
Eine verbesserte Demo statt einer vermeintlichen Weltpremiere: Zum Steam Next Fest vom 19. bis 26. Oktober 2026 stellt das Mailänder Studio Tambù Digital Beatrix mit überarbeitetem Tutorial, Anpassungen am Kampfsystem und Verbesserungen bei Spielfortschritt, Benutzeroberfläche, Ton und Performance vor. Die Mitteilung ist auf den 19. Oktober datiert und wurde am 20. Oktober veröffentlicht. Die kostenlose Demo steht auf Steam bereit.
Beatrix lässt sich von Dantes Göttlicher Komödie inspirieren, beschränkt sich spielerisch aber nicht auf den üblichen Aufbau eines starken Kartendecks. Die Gefechte finden auf einem Raster statt, auf dem die Platzierung einer Karte ebenso wichtig sein kann wie ihre Stärke. Das Verhältnis zwischen Handkarten und Raumkontrolle macht den Reiz dieses italienischen Indie-Projekts aus.
Tarotkarten, Territorium und eroberte Gegner
Im Kampf kommen Kleine und Große Arkana zum Einsatz. Werden gegnerische Karten auf Reihen, Spalten oder Diagonalen umzingelt, löst das einen Vergleich aus, der die Kontrolle über mehrere Felder kippen kann. Diese Mechanik erinnert an klassische taktische Brettspiele, wird hier jedoch mit Deckbuilding und den Spezialfähigkeiten der Arkana verschränkt.

Die Planung beginnt schon, bevor die erste Karte liegt. Sogenannte Canons sind Effekte, die auf Spielfeldfeldern platziert werden und auslösen, sobald eine Karte dort landet: etwa ein Stärke-Bonus, eine Kopie oder eine Verschiebung der Positionen. Dadurch entscheidet nicht nur das gespielte Blatt, sondern auch die Architektur des Schlachtfelds. Feinde und die unterschiedlichen Höllenkreise verändern die Regeln zusätzlich.
Was die Next-Fest-Version konkret verbessert
Laut der offiziellen Pressemitteilung hat Tambù Digital den Einstieg und das Tutorial verständlicher gestaltet, den Spielfortschritt überarbeitet und Kämpfe korrigiert beziehungsweise angepasst. Hinzu kommen Überarbeitungen an der Benutzeroberfläche sowie Optimierungen von Leistung und Audio. Das Ziel ist ein klarerer Zugang zu einem anspruchsvollen Strategiesystem; ein neuer Veröffentlichungstermin für die Vollversion wird damit nicht bekannt gegeben.

Die Steam-Seite der Demo führt drei spielbare Höllenkreise auf: Wollust, Habgier und Gewalt. Ihre Wächter sind Minos, Plutos und der Minotaurus. Außerdem nennt die Demo-Beschreibung drei Start-Archetypen, 82 Canons, 36 Reliquien und sechs Zauber der Großen Arkana. Diese Angaben beziehen sich ausdrücklich auf die Testversion und nicht auf den geplanten Umfang des kompletten Spiels.

Ein italienisches Indie-Spiel zum Selbst-Ausprobieren
Redaktionell spannend ist vor allem der Konflikt zwischen Kartenwert und Position. Selbst ein starker Zug kann sich als Fehler herausstellen, wenn er dem Gegner die entscheidende Linie öffnet. Umgekehrt kann eine durchdachte Platzierung mehrere Felder auf einmal sichern. Ob dieses Konzept über längere Partien trägt, lässt sich am besten in der kostenlosen Demo prüfen; wir behaupten ausdrücklich keinen eigenen Praxistest.

Für die Vollversion nennt Steam weiterhin keinen festen Erscheinungstermin. Wer die Entwicklung verfolgen möchte, kann die Beatrix-Demo herunterladen und das Spiel auf die Wunschliste setzen. Auf der offiziellen Entwicklerseite wird Tambù Digital sowohl als Studio als auch als Publisher geführt.

Symbolik und Urteil: eine unabhängige THE-SIGNAL-Verbindung
Tarot, Urteile und Bildsymbole liefern einen interessanten Anlass, unterschiedliche Erzählwelten gegenüberzustellen, ohne sie miteinander zu verwechseln. Im Smart-GFX-Shop ist das eigenständige Canvas THE SIGNAL // 04 FALSE SAINT aus den Werken 01–12 erhältlich. Der thematische Bezug liegt im Spiel mit Schein und Urteil: Es handelt sich weder um offizielles Beatrix-Merchandise noch um eine Zusammenarbeit. Smart GFX ist nicht mit Tambù Digital oder Valve verbunden.
Originalquellen und Bildnachweise
Bilder: offizielle Screenshots von Tambù Digital aus der Galerie des Projekts. Unabhängiger Beitrag von Smart GFX, Stand: 22. Oktober 2026.




































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