Rainbow Six Siege hebt den Schild: Kernel-Anti-Cheat und neue PC-Pflichten
- 9. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Rainbow Six Siege bereitet seinen bislang größten Eingriff gegen Cheats vor. Im am 7. August 2026 veröffentlichten Community Checkpoint erläutert Ubisoft R6 Shieldguard, Sicherheitsanforderungen für die kommende Legend Division und ein System gegen Rückstoß-Makros. Gleichzeitig folgt ein Ausblick auf das Balancing von Jahr 11, Saison 3.

Shieldguard prüft den PC vor dem Spielstart
Die R6 Shieldguard Secure Platform stützt sich auf Secure Boot, Kernisolierung über VBS/HVCI und das Trusted Platform Module. Gemeinsam prüfen sie die Startkette von Firmware, Betriebssystem und Treibern sowie den tatsächlichen Schutz sensibler Windows-Prozesse.
Ubisoft nennt dies das größte Anti-Cheat-Update seit dem Start von Siege. Das ist eine offizielle Einordnung, aber keine Garantie gegen jeden Cheat. Manche PC-Spieler müssen Kernisolierung aktivieren oder ihre Firmware aktualisieren.

Zwei-Schritt-Verifizierung wird in Legend Division Pflicht
Die kommende Legend Division verlangt eine Authenticator-App. Für die Aktivierung gibt es ein Alpha Pack. Ubisoft will die App-basierte Verifizierung später auf weitere Divisionen ausweiten, nennt dafür aber noch keinen vollständigen Zeitplan.
Operation System Override verzeichnet laut Team weniger Cheat-Meldungen als jüngste Saisons – ausgenommen hohe Rangbereiche. Deshalb konzentrieren sich die ersten Maßnahmen auf Diamond-Spieler und darüber.

Rückstoß-Makros: zuerst PC
Ein neues Modell erkennt Programme und Skripte, die Rückstoß künstlich entfernen. Sperren sollen erst nach mehreren bestätigten Fällen erfolgen. Auf PC geht das System noch im August 2026 live; die Konsolenversion befindet sich ohne Termin in Entwicklung.
Zusätzlich arbeitet das Team an rückwirkender Match-Analyse und Maßnahmen gegen KI-unterstützte Cheats auf Konsolen. Beides ist bestätigt, aber noch nicht verfügbar.

Ubisoft-weites Anti-Cheat auf Kernel-Ebene
Ubisoft Security entwickelt eine Kernel-Lösung für mehrere Spiele. Rainbow Six Siege gehört zu den ersten Integrationen in Saison 3 und informiert Nutzer beim Start. Manuelle Sperren beruhen laut Ubisoft nie allein auf Online-Clips, sondern auf geprüften Beweisen und Backend-Daten.
Kernel-Zugriff kann tief versteckte Werkzeuge erkennen. Die Mitteilung nennt jedoch noch keine vollständigen Angaben zu Leistungseinfluss, Kompatibilität oder Datenverarbeitung. Aussagen dazu wären derzeit Interpretation.

Dokkaebi, SMG-12 und DMR ändern sich
Dokkaebi verliert die Impact EMP zugunsten der Breach Charge. Ihre Logic Bomb wird zu einem unterbrechbaren Upload: Mute und Tubarão können blockieren, Dokkaebis Eliminierung stoppt den Vorgang, IQ sieht das Zieltelefon und Solis erkennt das Tablet.
Die SMG-12 erhält weniger Schaden und ein kleineres Magazin. MK14 und AR-15.50 fallen wieder unter 60 Schaden, bekommen mehr Rückstoß und verlieren die Mündungsbremse. Das vollständige Balancing und der neue Operator gegen Schilde werden am 15. August beim Esports World Cup enthüllt.

Bestätigt und weiterhin offen
Bestätigt sind Shieldguard, seine drei Sicherheitsanforderungen, 2FA für Legend Division, PC-Makro-Erkennung im August, Kernel-Anti-Cheat in Saison 3 und die genannten Änderungen. Offen bleiben der genaue Saisonstart, Konsolen-Termin, 2FA-Ausweitung und vollständige Hardwareanforderungen.
Rainbow Six Siege ist auf PlayStation, Xbox und PC über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store erhältlich. Neue Plattformen oder Editionen werden nicht angekündigt.
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Offizielle Quellen
Informationsstand: 9. August 2026. Definierte, geplante und noch entwickelte Funktionen werden getrennt dargestellt.





































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