
Splatchinko beim Indie Vault in Lucca 2026: kosmisches Pachinko-Roguelike mit Steam-Demo
Ein italienisches Indie-Spiel in Lucca
Ein Alien, das seine eigenen Augen verschießt, und ein Studio aus Mailand: Splatchinko ist beim Indie Vault der Lucca Comics & Games 2026 vertreten. Die von Excaliber betreute Fläche im Palazzo Guinigi zeigt vom 28. Oktober bis zum 1. November neun italienische Entwicklerteams, die über einen offenen Aufruf ausgewählt wurden.
Excaliber hat die offizielle Liste am 26. Oktober veröffentlicht. Für Splatchinko ist die Präsentation in Lucca eine neue Nachricht nach dem früheren Auftritt auf der Tokyo Game Show. Beide Ereignisse sind getrennt zu betrachten: Diesmal steht die italienische Indie-Szene vor Ort im Mittelpunkt.

Wenn jeder Abpraller zum Angriff wird
Das Gameplay nutzt Pachinko als Grundlage eines rundenbasierten Roguelike-Kampfsystems. Das Weltraumwesen schleudert abnehmbare Augen auf ein Spielfeld, wo sie zwischen Hindernissen, Stiften und Gegnern hin- und herspringen. Je nach Winkel und Fähigkeiten entstehen unterschiedliche Trefferketten.
Wer eine gute Strategie entwickeln will, achtet auf die Bewegungsphysik ebenso wie auf die Ausrüstung. Modifikationen können den Schaden verstärken oder zusätzliche Effekte auslösen. Ein unvorhergesehener Abpraller ist nicht automatisch Pech: Mit dem richtigen Aufbau kann daraus ein entscheidender Vorteil werden.

Verzweigte Wege, Shops, Belohnungen und Bosskämpfe sorgen für Roguelike-Fortschritt. Unterschiedliche Augen und Mutationen verändern die Durchläufe. Zufall ist vorhanden, doch Entscheidungen über Verbesserungen und Risiko bleiben ein wesentlicher Teil des Spiels.
Eine absurde Liebesgeschichte im Weltall
Die Geschichte nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Ein kosmisches Monster, das bislang Welten verschlang, verliebt sich. Als eine unbekannte Macht den geliebten Partner entführt, bricht es zu einer Reise durch sonderbare Planeten und gefährliche Sternensysteme auf.

Das Ergebnis mischt eine romantische Motivation mit schwarzem Humor und galaktischer Zerstörung. Die farbenfrohe Pixel-Art schafft einen eigenständigen Stil, der die bizarre Ausgangslage sichtbar macht.
Solo-Entwicklung und Veröffentlichung
Stupidi Pixel ist das unabhängige Projekt des Mailänder Entwicklers Fabio Taurisano. Eine Pressemitteilung vom 1. Oktober nennt ihn als Solo-Entwickler, der Design, Programmierung, Pixel-Art, Animationen und Musik übernimmt. Zu seinen früheren Arbeiten gehört Death Noodle Delivery.
Die Mitteilung stellt für das fertige Spiel mehr als 100 Augen und über 70 Mutationen in Aussicht. Das sind vom Team angekündigte Ziele und kein von uns überprüfter Umfang der finalen Version.

Der offizielle Steam-Eintrag führt den 12. November 2026 als geplanten PC-Veröffentlichungstermin. Eine kostenlose Demo lässt sich bereits ausprobieren, um die Mischung aus Physik, Abprallern und taktischen Entscheidungen kennenzulernen. Die Demo ist nicht mit der Vollversion gleichzusetzen.
Steam nennt unter anderem Deutsch, Italienisch und Englisch für Oberfläche und Untertitel. Auch ohne Messebesuch in Lucca können Interessierte deshalb schon heute testen, ob ihnen dieses ungewöhnliche Kampfkonzept gefällt.

THE SIGNAL // 06 MIRROR TEST als redaktioneller Bezug
Wenn eine Kugel plötzlich anders abprallt als erwartet, muss man die Perspektive wechseln. Diese Idee erinnert uns redaktionell an MIRROR TEST, das sechste Werk unserer Kunstkollektion THE SIGNAL. Das Canvas ist als eigenständiges Smart-GFX-Produkt im Shop erhältlich.
Es handelt sich ausdrücklich nicht um offizielles Splatchinko-Merchandise. Zwischen Smart GFX, Stupidi Pixel, Stratos Gaming und den Veranstaltern von Lucca gibt es keine behauptete Kooperation oder Partnerschaft.
Offizielle Quellen zum Nachlesen
Die folgenden Primärquellen ermöglichen die Überprüfung: Excaliber informiert über die Indie-Vault-Teilnehmer, Steam über Demo und Termin, die Ankündigung vom 1. Oktober über das Entwicklerteam und das offizielle Presskit über das Spielkonzept.





































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