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Switch 2, ein Jahr später: die Spiele und Zahlen, die den Unterschied gemacht haben

Am 5. Juni 2026 hat die Switch 2 ihre erste Kerze ausgeblasen. Vor zwölf Monaten war der Launch von Begeisterung, aber auch von vielen Zweifeln begleitet – vor allem beim Preis. Ein Jahr später können wir Bilanz ziehen: Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, die Bibliothek hat sich gefüllt und die Konsole hat sich einen festen Platz neben dem Fernseher (und im Rucksack) erobert. Schauen wir, wie es wirklich gelaufen ist.

Die Zahlen eines Erfolgs

Wachsende Verkaufsdiagramme

Beginnen wir mit den Daten, denn sie sind beeindruckend. In rund einem Jahr hat die Switch 2 die Marke von 19 Millionen verkauften Konsolen überschritten und hält ein Tempo, das sie in manchen Vergleichen sogar vor die PS5 am selben Punkt des Lebenszyklus stellt. Und das trotz eines höheren Launch-Preises als die erste Switch – und trotz einer weiteren Preiserhöhung, die ab September 2026 vorgesehen ist. Die Nachfrage hat die Premium-Positionierung also problemlos verdaut: Die Konsole war öfter vergriffen als unverkauft.

Die Spiele, die den Unterschied gemacht haben

Bunte Spielebibliothek für eine Handheld-Konsole

Eine Konsole ist so viel wert wie ihre Spiele, und hier hat die Switch 2 schnell eine solide Bibliothek aufgebaut. Das sind die Titel, die das erste Jahr getragen haben:

  • Mario Kart World – das absolute Phänomen, mit fast 15 Millionen verkauften Exemplaren. Für viele Spieler rechtfertigt es allein schon den Kauf.

  • Donkey Kong Bananza – als eines der besten Spiele des Jahres gefeiert, von den Fans liebevoll ‚Donkey Kong Odyssey' getauft und Kandidat für das Spiel des Jahres.

  • Pokémon Pokopia – das auf Metacritic bestbewertete Pokémon aller Zeiten, ein Cozy Game, das Millionen von Spielern erobert hat.

  • Pokémon Legends: Z-A und Kirby Air Riders – zwei weitere Exclusives, die die Millionenmarke deutlich überschritten haben.

  • Mina the Hollower – das Schmuckstück der Shovel-Knight-Macher, das auf der Switch 2 mit 120 FPS läuft.

Dazu kommt die Abwärtskompatibilität mit der gesamten Bibliothek der ersten Switch, oft verbessert durch das ‚Handheld Boost'-System, das ältere Titel besser laufen lässt. Für viele ist das der wichtigste Grund, warum sie die Switch 2 einschalten statt PC oder PS5.

Was gefehlt hat

Es war nicht alles perfekt, und das gehört gesagt. Die häufigste Kritik betrifft das Fehlen eines neuen 3D-Mario und eines neuen Mainline-Zelda im ersten Jahr: Die beiden Säulen, die eine Nintendo-Konsole gewöhnlich definieren, sind noch am Horizont. Hinzu kommt das Thema Preis – Konsole und First-Party-Spiele zu für Nintendo nie dagewesenen Summen –, das weiter für Diskussionen sorgt. Doch das Gesamturteil der Community bleibt deutlich positiv: viel Auswahl, wenige Enttäuschungen.

Lohnt es sich heute?

Wenn du dich das jetzt fragst, ein Jahr nach dem Launch, ist die Antwort wahrscheinlich die bestmögliche: Die Bibliothek ist ausgereift, die Preise der ersten Spiele beginnen zu sinken, und du weißt schon, was du kaufst. Der einzige praktische Tipp ist, die Preiserhöhung im September im Auge zu behalten – wenn du etwas sparen willst, lohnt es sich, vorher zuzuschlagen.

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